Ohne Sicherheit keine Freiheit

MdL Uwe Schünemann zu Gast beim traditionellen Grünkohlessen

Huddestorf. „Ohne Sicherheit gibt es für die Bürgerinnen und Bürger keine Freiheit“, machte der Landtagsabgeordnete und stellv. Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Uwe Schünemann während seiner Ausführungen zum Thema Innenpolitik, Sicherheit und Sportförderung deutlich.

Jörn Pralle, Vorsitzender des CDU-Samtgemeindeverbandes, freute sich, den versierten Innenpolitiker Uwe Schünemann als Referenten zum traditionellen Grünkohlessen in Huddestorf begrüßen zu können. Den Kontakt hatte der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Karsten Heineking aus Warmsen hergestellt. Zu den Gästen zählten CDU-Kreistagsfraktionsmitglieder und neben zahlreichen Bürgermeistern und stellv. Bürgermeistern aus dem Südkreis auch Henrich Meyer zu Vilsendorf, Leiter der Bezirksstelle Nienburg der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

Für das dörfliche Zusammenleben ist es enorm wichtig, die Infrastruktur zu stärken und das Ehrenamt zu unterstützten, betonte Schünemann. Ohne entsprechenden Zusammenhalt der Infrastruktur wird es schwierig, den dörflichen Charakter zu erhalten und die Jugend zu motivieren, sich im ländlichen Raum niederzulassen und zu engagieren. Das Land Niedersachsen wird ein Sportstätten-Förderprogramm in Höhe von 80 Millionen Euro auf den Weg bringen, mit dem Ziel, Sanierungsmaßnahmen für Sportstätten, dazu zählen auch Hallenbäder, finanziell zu unterstützen.

Straftaten sollten erst gar nicht begangen werden, ein Kernthema für die Union. Um die innere Sicherheit in Städten und in den ländlichen Regionen zu stärken, sind seitens des Landes Niedersachsen 1.000 gut ausgebildete Polizistinnen und Polizisten eingestellt worden, führte Schünemann aus. Ein gutes Polizeigesetz, das gesetzlich und rechtlich den Polizistinnen und Polizisten den Rücken stärkt, ist ebenso notwendig für die innere Sicherheit, wie die entsprechende Mittelbereitstellung für eine gute Ausstattung in die Ausrüstung der Polizei. So schafft es die Politik, für eine gute Lebensqualität und ein gutes Sicherheitsgefühl für die Bürgerinnen und Bürger im Land zu sorgen. Schünemann thematisierte ferner die sich mehrenden Übergriffe auf Rettungskräfte und Kommunalpolitiker. Hier muss die Politik verstärkt handeln, um Abhilfe zu schaffen. Gemeinsam mit dem Bund müssen nachhaltige Lösungen gefunden werden, Rechtsanwälte müssen Opfern dieser Angriffe an die Seite gestellt werden.

Karsten Heineking (4.v.l.), Uwe Schünemann (6.v.l.) und Henrich Meyer zu Vilsendorf (5.v.r.) mit CDU-Verantwortlichen aus Gemeinde und Kreis

Karsten Heineking unterstützte die Ausführungen seines Landtagskollegen und verdeutlichte: „Innenpolitik und Sicherheit sind ein umfangreiches Themengebiet, die innenpolitische Handlungsweise der Landesregierung ist prägend für ein sicheres Leben, Recht und Gesetze sind einzuhalten und anzuwenden“.

Henrich Meyer zu Vilsendorf gab den Gästen noch aktuelle Informationen aus der Wirtschaftsbranche „Landwirtschaft“, dem zweitwichtigsten Wirtschaftszweig in Niedersachsen nach der Autoindustrie. Zu Vilsendorf warb für eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz, um wirtschaftlich tragfähige Lösungen zum Erhalt der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft verwirklichen zu können. Wenn sich die Landwirtschaft verändert, verändert sich auch die Artenhaltung der Tiere. „Das Gefälle zwischen Stadt und Land ist groß geworden, doch wir wollen uns von den Städten nicht sagen lassen, wie wir auf dem Land zu leben haben“, appellierte Meyer zu Vilsendorf abschließend.

Klausurtagung von Fraktion und Ortsverband

Warmsen: Kürzlich kamen CDU-Fraktionsmitglieder des Gemeinderates Warmsen und Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Warmsen zu einer Klausurtagung zusammen, um sich über zukunftsweisende Ziele und Dorfentwicklungsprojekte in der Gemeinde auszutauschen. Mit von der Partie war auch der Warmser Bürgermeister und heimische CDU-Landtagsabgeordnete Karsten Heineking und Samtgemeindebürgermeister Reinhard Schmale.

Ein umfangreiches Klausurprogramm stand auf der Tagesordnung. Neben dem Gemeindehaushalt waren der aktuelle Stand zum Breibandausbau, der Wirtschaftswegebau und die Kindergartenkonstellation Gesprächsthemen.

„Die Situation bezüglich der Kindergartenplätze in der Gemeinde Warmsen bleibt weiterhin angespannt“, berichtete Samtgemeindebürgermeister Schmale. Dies hängt zum einen mit den erfreulicherweise gestiegenen Geburtenzahlen und zum anderen mit der vom Land Niedersachsen eingeführten Gebührenbefreiung für Kinder ab 3 Jahren zusammen.

Da im Regelbereich (ab 3 Jahre) einige Kitaplätze fehlen, soll eine neue Kindergartengruppe im ehemaligen Rathaus Warmsen eingerichtet werden. Allerdings kann dies erst umgesetzt werden, wenn der Abwasserentsorgungsbetrieb in das ehemalige Sparkassengebäude in Warmsen umgezogen ist.Erfreulich ist, dass im Krippenbereich aufgrund der neu eingerichteten Großtagespflege im ehemaligen Pfarrhaus noch genügend Betreuungsplätze vorhanden sind.

Die Maßnahmen zur Dorfentwicklung in Warmsen und die damit verbundenen Zuwendungen von Fördermitteln wurden ausgiebig diskutiert. „Neu ist hier, dass zum Stichtag 15. September 2018 für Kommunen, deren Steuereinnahmekraft unter 15% unter dem Durchschnitt in der Vergleichsgruppe liegt, eine erhöhte Förderung von bis zu 90% für Dorfentwicklungsmaßnahmen, Basisdienstleistungen und Tourismus beantragt werden können“, informierte Karsten Heineking. Auch die Gemeinde Warmsen profitiert von dieser Regelung.

Die Zusammenkünfte innerhalb der CDU-Fraktion Warmsen und des Ortsverbandes außerhalb des Rathauses haben sich bewährt, darin waren sich am Ende der Klausurtagung alle Teilnehmer einig. Ist doch bei diesen Treffen der notwendige Zeitrahmen gegeben, um sich gemeinsam auszutauschen und zukunftsorientierte Ideen zu sammeln und deren Umsetzungsmöglichkeiten auszuloten.

Direkter Kontakt zu Unternehmen wichtig

Warmsen. Kontakt zu den ortsansässigen Unternehmen ist den Vorstandsmitgliedern des CDU-Ortsverbandes Warmsen sowie den CDU-Ratsmitgliedern wichtigUm sich über Entwicklungen und Perspektiven zu informieren, sind regelmäßige Informationsbesuche ein fester Bestandteil des TerminkalendersPetra Barg, Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Warmsen und CDU-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Warmsen, hatte den Kontakt zum Unternehmer Frank Muß, dem Geschäftsführer der Firma „EPS Engineering Planung, hergestellt. Die Kommunalpolitiker konnten sich beim Betriebsrundgang ein Bild von der Weiterentwicklung des Unternehmens machen. 

Mit dabei war auch der heimische CDU-Landtagsabgeordnete und Bürgermeister der Gemeinde Warmsen, Karsten Heineking. „Uns ist es wichtig, bei diesen Besuchen die Wünsche und Anregungen der Unternehmer aufzunehmen und in die Kommunalpolitik einzubringen,“ so Heineking.

Frank Muß hat das Unternehmen „EPS Engineering Planung Service Ltd.“ im Jahr 2000 in Warmsen gegründet. Das Unternehmen beschäftigt sich mit Serviceleistungen rund um Kantenanleimmaschinen, mit der Reparatur von Bohraggregaten und Getrieben sowie mit der Fertigung eigener Aggregate im Innen- und Außendienst. „Etwa fünf Jahre nach der Gründung haben wir uns betrieblich der Reparatur und Überholung von Bohraggregaten und Bohrgetrieben verschrieben, dieser Geschäftszweig hat sich mittlerweile zum zweiten Standbein entwickelt“, berichtet Muß den Gästen.

Heute werden von der Firma sämtliche Bohrgetriebe, die auf dem Markt vertreten sind, überholt. Aufgrund der Erfahrungen, die im Laufe der Zeit im Betrieb gesammelt werden konnten, ist das Unternehmen nun auch in der Lage, eigene Bohrgetriebe zu entwickeln und seit dem Jahr 2007 im Warmser Betrieb herzustellen.

Im August 2017 ist das Unternehmen um ein weiteres Standbein vergrößert worden. Durch den Bau einer neuen Produktionshalle und den Kauf von Dreh und Fräsmaschinen ist die Voraussetzung geschaffen worden, Maschinenteile für den eigenen Bedarf zum Maschinenbau herzustellen und auch die Kunden mit Einzel- und Sonderanfertigungen in Klein- und Großauflagen können bedient werden. „Wir zerspanen sämtliche gängigen Materialien, verdeutlicht Frank Muß beim Rundgang in der Produktionsstätte.

Der Unternehmer beschäftigt heute 15 Mitarbeiter, die zum größten Teil aus der näheren Umgebung kommen. Er ist stolz auf sein Team in der Fertigung als auch im MontagebereichMuß sieht für alle Mitarbeiter positiv in die Zukunft, eine Erweiterung der Zerspanung ist bereits in Planung.

„Wir sind froh, dieses innovative mittelständische Unternehmen hier in Warmsen zu habenDer Gemeinde Warmsen ist es wichtig, bestehende Unternehmungen vor Ort zu halten. Daher unterstützen wir Firmen, die sich weiterentwickeln, auch finanziell im Rahmen unserer Möglichkeiten durch eine Wirtschaftsförderung der Gemeinde Warmsen, betont Bürgermeister Heineking abschließend.

 

 

Mit dem Bus zur Regionalkonferenz

Aus Anlass der Kandidatenvorstellung für den Vorsitz der CDU Deutschlands findet am Donnerstag, den 29.11.2018 um 18:00 Uhr eine Regionalkonferenz in der Energieleitzentrale BLG-Forum & Generatorenhalle, Am Speicher XI 11 in 28217 Bremen statt. Dort präsentieren sich die bisher vorgeschlagenen Kandidaten Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn und stellen sich den Fragen der Mitglieder. Einlass ist ab 17:00 Uhr.

Diese Regionalkonferenzen sollen den Mitgliedern der Partei die Gelegenheit geben, die Motive und Vorstellungen der vorgeschlagenen Kandidaten für das Amt der oder des Parteivorsitzenden besser kennenzulernen und mit ihnen darüber ins Gespräch zu kommen. Anmeldungen erfolgen grundsätzlich über die Bundes-CDU unter www.cdu.de/anmeldung-regionalkonferenzen. Wenn Sie Unterstützung benötigen oder keinen Online-Zugang haben, melden Sie sich bitte telefonisch unter 030 22070-424.

Der CDU-Kreisverband Nienburg setzt einen Bus von Nienburg nach Bremen ein. Abfahrt ist um 15:50 Uhr am Bahnhof in Nienburg. Verbindliche Anmeldungen für die BUSFAHRT bitte beim CDU-Kreisverband Nienburg, Telefon 05021 / 911791 oder 911792 bzw. per Email an info@cdu-nienburg.de

Gelungene Geschäftserweiterung im Warmser Ortskern

Warmsen. Zu einem Informationsbesuch waren Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Warmsen jüngst bei der Firma Torsten Meyer in Warmsen. Das familiengeführte Tischlerei- und Bestattungsunternehmen ist durch umfassende, in den letzten Jahren durchgeführte Baumaßnahmen, fortschrittlich aufgestellt. Von den innovativen Geschäftsideen konnten sich CDU-Vorstandsmitglieder nun direkt vor Ort bei einem Betriebsrundgang und Informationsgespräch selber überzeugen. Mit dabei war auch der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Karsten Heineking aus Warmsen.
Das 1983 von Dieter Meyer als Tischlerei gegründete Unternehmen, zu dem im Jahr 1985 der Geschäftszweig Bestattungen dazugekommen ist, konnte sich am ursprünglichen Standort Salle 6 nicht mehr erweitern. So entstand bei Torsten Meyer, der den Betrieb von seinem Vater im Jahr 2012 übernommen hat, der Plan, sich für vorgesehene Erweiterungsmöglichkeiten des Betriebes einen größeren Standort zu suchen. Somit begannen im Jahr 2014 dann die Planungen für den Bau eines Trauerhauses in der Nähe des Warmser Friedhofes. Im Oktober 2016 war es dann endlich geschafft. Nach über einjähriger Bauphase, vom Sommer 2015 bis zum Herbst 2016, konnte das neue Haus eingeweiht werden. Torsten Meyer und seine Frau Kirsten sind froh über diese Veränderungen, denn die Arbeit ist nun viel unkomplizierter geworden, berichtet er beim Gespräch. „Durch den Ausstellungsraum mit angrenzendem Besprechungszimmer können Angehörige individueller beraten werden“, so der Unternehmer. Ihm sind das Gespräch und die Beratung mit den Menschen wichtig.
Thematisiert wurde während des Gespräches außerdem die geplante Änderung des Niedersächsischen Bestattungsgesetzes. (BestattG). „Eine Anhörung der Verbände zu dem Gesetzentwurf hat am 12. April 2018 im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung stattgefunden“, verdeutlicht Karsten Heineking. Mit den nun vorgesehenen Gesetzesänderungen soll das Bestattungsgesetz zukunftsorientiert weiterentwickelt und zudem rechtssicher aufgestellt werden.

Zu Gast bei Friedhofsgärtnerei Hormann


Warmsen. Der CDU-Ortsverband Warmsen hat kürzlich die Friedhofsgärtnerei von Luise und Jochen Hormann in Warmsen besucht. Hormanns betreiben das Gärtnereigeschäft in Warmsen seit 1981 in der Nachfolge von Alfred Könemann. Zunächst am alten Standort an der Hauptstraße und ab 1999 in direkter Nachbarschaft zum Friedhof, wo Familie Hormann seit 1994 auch ihr Wohnhaus hat. Das Team der Gärtnerei besteht noch aus weiteren drei Fachkräften neben dem Ehepaar Hormann.
Neben dem Ladengeschäft mit Schnitt- und Topfblumen sowie vielerlei Kränze bietet die Gärtnerei insbesondere auch Blumen der Saison beispielsweise Frühlings-, Sommer- und Herbstblumen an. Seit dem 1. Februar 2018 ist die motivierte Mannschaft um eine weitere Fachkraft verstärkt worden. Betriebsinhaber Jochen Hormann hat Unterstützung beim Anlegen von Landschafts- und Gartenanlagen bekommen, so dass zukünftig dieser Bereich ein Schwerpunkt in der Angebotspalette bietet. Luise Hormann ist verantwortlich für den Bereich der Familienfeierlichkeiten. Bei Taufen, Konfirmationen, Hochzeiten und Geburtstagen oder auch für diverse Jubiläumsveranstaltungen bietet die Gärtnerin eine vielfältige und schöne Auswahl an Gestecken und Blumenschmuck. Neben dem Verkaufsladen und der Werkstatt unterhält die Gärtnerei Hormann auch eigene Gewächshäuser für ihre Produkte.
Beim „Tag des Friedhofs“ zeigten Jochen und Luise Hormann, wie man Gräber pflegeleicht bepflanzen kann. Ein Mustergrab verdeutlichte, wie modern und ansprechend ein Grab angelegt werden kann. Auf Nachfrage gaben die beiden Gärtner Anregungen, wie man mit kunstvoll und individuell gestaltetem Grabschmuck Akzente setzen kann. Auf Wunsch kann man die Grabpflege auch in Auftrag geben.
CDU-Ortsverbandsvorsitzende Petra Barg zeigte sich erfreut über die Vielfalt der Angebote der Gärtnerei und stellte fest: „In unserem Ort ist die Gärtnerei Hormann ein leistungsstarker Betrieb über deren Angebote wir uns sehr freuen!“
Bürgermeister Karsten Heineking erklärte, dass die kleinen Betriebe das Wirtschaftsleben in der Gemeinde prägen. „Jeder Arbeitsplatz zählt! In Summe ergeben sich somit in der Gemeinde Warmsen eine Vielzahl von Handwerks- und Gewerbebetrieben, die die Basis einer vorzeigbaren Infrastruktur in unserer Gemeinschaft bildet und das Leben in unseren Orten ausmacht“, machte Heineking deutlich.

Grundschule Warmsen besucht

Warmsen. Die CDU-Fraktion im Gemeinderat Warmsen hat sich kürzlich über die neugestalteten Klassenräume und die Ausstattung der Grundschule Warmsen informiert. Grundschulrektor Jörn Oltmanns informierte über die modernen Unterrichtsmöglichkeiten in den neuen Räumen. Die Investitionskosten der beiden großen Baumaßnahmen belaufen sich nach Auskunft von Samtgemeindebürgermeister Reinhard Schmale für den 1. Bauabschnitt auf 465.000 € und für den 2. Bauabschnitt auf 400.000 €. Bürgermeister Karsten Heineking zeigte sich sehr zufrieden mit der Ausstattung der Grundschule Warmsen und den Ausführungen der Baumaßnahmen. Immerhin gibt es nun zu jedem Klassenraum einen Gruppennebenraum. Allerdings ist in der aktuellen Situation die Umnutzung einzelner Räume notwendig geworden. Das Lehrerzimmer musste zu einem Klassenraum umfunktioniert werden und in einen Gruppennebenraum umziehen. Gleichwohl noch eine sehr zufriedenstellende Situation. Karsten Heineking: „Durch diese Investitionen und das motivierte Lehrerkollegium werden die Schülerinnen und Schüler an unserer Schule von Anfang an bei ihrer schulischen Ausbildung optimal unterstützt. Das Land Niedersachsen muss jetzt noch für ausreichend Lehrkräfte an unseren Schulen sorgen, damit auch die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Schulausbildung ermöglicht wird!“

Cura Zentrum eine wichtige Institution

CDU Samtgemeinde Fraktion Uchte und Gunter Ralfs (2. v. l.)

Jüngst informierte sich die Fraktion der Samtgemeinde CDU über das Cura Zentrum in Uchte.

Gunter Ralfs (Geschäftsführender Vorstand des Cura Zentrums) begrüßte die CDU Fraktion und stellte die Arbeit dieser für die Samtgemeinde Uchte außerordentlich wichtigen Institution vor. Aus seinen Worten war zu entnehmen das in dem von Horst Bringer 1964 gegründeten Zentrum zwischenzeitlich 7,5 Mio. Euro investiert worden sind. In der jüngeren Vergangenheit noch einmal 2 Mio. Das Zentrum verfügt über 104 stationäre Plätze und 70 angegliederte altersgerechte Wohnungen.

Das Cura Zentrum ist ein wesentlicher Arbeitgeber in der Samtgemeinde mit 180 Mitarbeitern. Die Arbeitsschwerpunkte liegen in den Vormittags.- und Abendstunden, wenn die Bewohner besonders versorgt werden müssen.

Die gute Qualität der Einrichtung ist auch durch die strategische Ausrichtung möglichst viele Aufgaben selbst zu erfüllen gegeben. Durch die eigene Küche mit Fachpersonal können jederzeit frisch gekochte Malzeiten angeboten werden. Jedes Outsourcing hätte zur Folge, dass den individuellen Wünschen der Bewohner nicht nach zu kommen ist. Es wird auch vermieden, dass die Malzeiten auf dem Transport warmgehalten werden müssen. Gleiches gilt für die Wäscherei, die vom Cura Zentrum selbst betrieben wird.

Auf Nachfrage von Daniel Barg berichtet Ralfs, dass natürlich schon Berater hier waren, die das Outsourcing angeboten hätten. Das passt aber nicht in das Konzept und die Philosophie des Zentrums.

Bei einem Rundgang durch das Zentrum konnte sich die Fraktion noch das Grundstück für den neuen Verwaltungstrakt der Diakoniesozialstation in der Nachbarschaft ansehen. Insgesamt betreut die Diakonie hier 400 Patienten auf 40 Touren.

Thomas Kropp bedankte sich zum Schluss bei Gunter Ralfs für die aufschlussreichen Ausführungen und die Führung. Für die Fraktionsmitglieder war klar, dass hier eine für die Samtgemeinde außerordentlich wichtige und in Zukunft immer wichtiger werdende Anlage entstanden ist. Herzlichen Dank an das gesamte Team im Cura Zentrum Uchte.

Samtgemeinde-CDU in Klausur

CDU-Fraktion im Samtgemeinderat Uchte

Unter Leitung des Fraktionsvorsitzenden Thomas Kropp hielt die CDU-Fraktion der Samtgemeinde auf Baumanns-Hof in Kirchdorf eine Klausurtagung am 14. April ab und durfte den Samtgemeinde Bürgermeister Reinhard Schmale als Gast begrüßen.

Aufgrund der aktuellen Anmeldezahlen für die Kindergärten der Samtgemeinde und der vom Samtgemeindebürgermeister vorgestellten Geburten der letzten Jahre ist alleine aus diesen Zahlen ein deutliches Defizit bei den Kindergartenplätzen festzustellen. Weiter Zuwächse bei den Anmeldungen ist aufgrund der vom Land Niedersachsen beschlossenen Gebührenfreiheit bei den Kindergärten zu vermuten. Nach intensiver Diskussion in der Fraktion stellte sich heraus, dass die CDU eine Lösung favorisiert, die sich nicht auf partielle Übergangslösungen beschränkt. Wichtig ist der CDU ein Konzept zu unterstützen, dass in allen Mitgliedsgemeinden, insbesondere in denen mit de größten Defiziten Uchte, Raddestorf und Warmsen, langfristig angelegt ist.

Leider kommt das Finanzierungsmodell des Landes nicht dem der ursprünglich vorgesehenen Gebührenerhöhung gleich. Nach der geplanten Finanzierung zu je 1/3 von Samtgemeinde, Eltern und Land Lösung stehen der Samtgemeinde zukünftig nur 55% vom Land zu, das heißt die Samtgemeinde finanziert 45% selbst. Nicht bezuschusst werden dabei die Vertretungskräfte für Urlaub und Krankheit, so dass diese auch von der Samtgemeinde gezahlt werden müssen.

Weiter beschäftigte man sich mit der demographischen Entwicklung im Rathaus durch den Weggang von 15 Mitarbeitern in den nächsten 10 Jahren. Man ist sich einig, dass der Ausbildung und Nachwuchsförderung großes Augenmerk gewidmet werden muss. Eine nachhaltige Personalwirtschaft muss schon jetzt in die Wege geleitet werden, ggf. auch mit Doppelbesetzungen, um Einarbeitungen zu optimieren.

Das Dauerthema der finanziellen Situation der Samtgemeinde nahm großen Raum ein. Weitere Einsparmöglichkeiten ohne den Standard bei freiwilligen Leistungen und Pflichtaufgaben zu ändern gibt es nicht.

Wesentliche politische Herausforderungen für die Zukunft ist die Breitbandversorgung und die Erweiterung der Kindergärten, beides wird große Kreditaufnahmen benötigen, ist aber sinnvoll und notwendig, um die Samtgemeinde und die Mitgliedsgemeinden zu entwickeln.

Frohe Weihnachten!

Wir wünschen Euch und Euren Familien ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Bleibt uns gewogen und auf weiterhin gute Zusammenarbeit! Ein großes Dankeschön auch an alle, die in diesem Jahr an Weihnachten nicht Zuhause sein können, sondern für uns alle ihren Dienst leisten oder arbeiten müssen! Danke!