Sebastian Lechner zu Gast im Naturbad Großenvörde
Wie können wir Bäder und Sportstätten im ländlichen Raum erhalten und weiterentwickeln? Darüber haben wir bei einem Besuch im Naturbad Großenvörde mit unserem CDU-Landesvorsitzenden und Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Sebastian Lechner gesprochen.
Eingeladen hatte der CDU-Samtgemeindeverband Uchte. Warmsens Bürgermeister und Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion Karsten Heineking freute sich besonders, Sebastian Lechner in Großenvörde begrüßen zu können. Mit dabei waren auch unser Landratskandidat Dennis Seebode und Bürgermeisterkandidat Rüdiger Kaltofen.
Der 1. Vorsitzende des SC Grün-Weiß Großenvörde, Clas Ötting, und sein Vorgänger Friedhelm Siemann berichteten über die Geschichte des Freibades von 1960 bis heute. Aus dem früheren Freibad ist in den vergangenen Jahren ein modernes Naturbad entstanden. Seit der Eröffnung im Juli 2024 wird das Wasser vollständig biologisch und ohne Chlor aufbereitet.
Rüdiger Kaltofen stellte die einzelnen Projektphasen und die Förderung durch das Amt für regionale Landesentwicklung vor. Einen großen Anteil am Erfolg haben die Menschen vor Ort. Vieles wurde mit ehrenamtlichem Einsatz möglich gemacht. So entstand auch der Kiosk „Startblock Nr. 1“ komplett in Eigenleistung und wird bis heute ehrenamtlich betrieben.
Für die CDU im Landkreis Nienburg ist die Zukunft unserer Bäder und Sportstätten ein wichtiges kommunalpolitisches Thema. Viele Anlagen sind in die Jahre gekommen, notwendige Sanierungen werden teurer und die finanziellen Möglichkeiten der Kommunen sind begrenzt. Gleichzeitig sind Schwimmbäder, Sporthallen und Sportplätze unverzichtbar für Schulen, Vereine, Jugendarbeit und das gesellschaftliche Leben in unseren Städten und Gemeinden.
Deshalb brauchen wir verlässliche Fördermöglichkeiten und eine langfristige Planung. Land, Landkreis und Kommunen müssen gemeinsam dafür sorgen, dass notwendige Investitionen auch im ländlichen Raum möglich bleiben.
Das Naturbad Großenvörde ist ein gelungenes Beispiel dafür, was durch das Zusammenspiel von Kommune, Verein, Ehrenamt und gezielter Förderung entstehen kann. Solche Projekte brauchen gute Rahmenbedingungen und verlässliche Unterstützung, damit Investitionen in Bäder und Sportstätten auch künftig im ländlichen Raum möglich sind.




